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Über die Makuladegeneration / AMD

Über die Makuladegeneration / AMD

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) tritt mit zunehmendem Lebensalter immer häufiger auf. Während etwa jeder fünfte Mensch zwischen 70 und 74 Jahren betroffen ist, steigt der Anteil bei Menschen ab 85 Jahren auf fast jeden Zweiten.

Die genauen Ursachen der AMD sind noch nicht vollständig geklärt. Man weiß jedoch, dass vor allem das höhere Lebensalter und erbliche Faktoren das Risiko erhöhen. Da die Erkrankung in frühen Stadien oft keine spürbaren Beschwerden verursacht, sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen auch dann sinnvoll, wenn keine familiäre Vorbelastung bekannt ist.

Bei der Makuladegeneration ist vor allem die Makula betroffen – ein kleiner Bereich der Netzhaut im Augenhintergrund. Diese Stelle wird auch „gelber Fleck“ genannt und ist für das scharfe Sehen verantwortlich, zum Beispiel beim Lesen, Erkennen von Gesichtern oder beim Wahrnehmen feiner Details.

Wenn die Makula geschädigt ist, verschwimmt die Mitte des Gesichtsfeldes. Betroffene haben Schwierigkeiten beim Lesen, können Gesichter schlechter erkennen und nehmen Kontraste und Farben weniger deutlich wahr. Die äußeren Bereiche des Gesichtsfeldes bleiben jedoch erhalten.

Symptome Makuladegeneration

Das bedeutet: Man kann Gegenstände weiterhin sehen und sich orientieren, erkennt aber Details nicht mehr klar – zum Beispiel sieht man eine Uhr, kann jedoch die Uhrzeit nicht ablesen. Viele Betroffene lernen im Alltag, bewusst „daneben zu schauen“, um die noch gut funktionierenden Bereiche der Netzhaut zu nutzen. Mit etwas Übung lässt sich so oft ein neuer Fixierpunkt entwickeln.

Wichtig zu wissen:
Die altersabhängige Makuladegeneration führt in der Regel nicht zur vollständigen Erblindung. Die räumliche Orientierung bleibt erhalten, und auch das Sehen bei Dunkelheit ist meist nicht betroffen.